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Lehrer: Grün-Schwarz steuert auf Versorgungsfiasko zu

Laut SPD-Fraktionsvize Dr. Stefan Fulst-Blei steuern die Schulen im kommenden Schuljahr auf ein von Grün-Schwarz hausgemachtes Versorgungsfiasko zu. „Es fehlt an allen Ecken und Enden“, sagte der Bildungsexperte. Kultusministerin Eisenmann versuche zwar, die Unterrichtsausfälle monokausal mit dem Lehrermangel zu begründen. „Tatsache ist, dass die Landesregierung mit ihrer Streichung von über 1.000 Lehrerstellen im kommenden Schuljahr den bestehenden Mangel massiv verschärft und unsere Schulen in die Knie zwingt“, kritisierte Fulst-Blei.

Es sei verantwortungslos und kurzsichtig, dass Eisenmann bestehende Spielräume bei der Lehrerversorgung nicht nutze. So müssten erfahrene Lehrkräfte, die derzeit in den Vorbereitungsklassen für Geflüchtete eingesetzt werden, an den Schulen gehalten wer-den. „Integration ist kein Selbstläufer“, so Fulst-Blei: „Grün-Schwarz muss feste Strukturen zur Sprachförderung aufbauen, denn Integration ist keine Aufgabe zum Aussitzen, sondern aktiv gestalten“. Er forderte die Entfristung der Stellen für die Sprachförderung.

Mit dem Überschuss an Gymnasiallehrkräften könnten zudem die Gemeinschaftsschulen gestärkt und die Krankheitsreserve an den Gymnasien ausgebaut werden. „Es gibt keinen Grund, diesen gut ausgebildeten Lehrkräften die Tür vor der Nase zuzuschlagen“, meinte Fulst-Blei. Eine ernstgemeinte Qualitätsentwicklung funktioniere nur mit den entsprechenden Fachkräften. „Hier haben wir aktuell Potential, das Frau Eisenmann nutzen und nicht wegsparen sollte“, forderte der SPD-Fraktionsvize.

 

Stuttgart, 4. September 2017
Martin Mendler, Pressesprecher