rgb(235,39,42)
rgb(0,106,179)
rgb(153,0,102)
rgb(102,172,253)
rgb(0,85,186)
rgb(0,52,113)

soziale Medien

 

Newsletter

Suchen

Spitzenstellung bei frühkindlicher Bildung ausbauen

SPD-Bildungsexperte Daniel Born würdigte den Spitzenplatz Baden-Württembergs in der Studie der Bertelsmann Stiftung zur frühkindlichen Bildung: Es zahle sich für Baden-Württemberg nun aus, dass Grün-Rot mit Kultusminister Stoch nach jahrelangen Versäumnissen der CDU den Ausbau von Kita- und Krippenplätzen entschlossen vorangetrieben habe. „Die Stärkung der frühkindlichen Bildung ist der Schlüssel zu einem besseren Abschneiden bei Schulleistungsstudien, denn auf den Anfang kommt es an“, so Born.

Ministerin Eisenmann solle sich nicht mit fremden Federn schmücken, denn Schwarz-Gelb hatte trotz des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz keine sichtbaren Ausbaubemühungen unternommen. Darin sieht Born eine zentrale Ursache für den Befund, dass Baden-Württemberg in Schulvergleichsstudien zuletzt an Boden verloren hat.

Bei aller Freude über das gute Abschneiden des Landes in gewissen Bereichen mahnte Born trotzdem an, den von Grün-Rot eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu beschreiten: „In Baden-Württemberg suchen auch heute schon viele Eltern vergeblich nach einem U3 Betreuungsplatz – angesichts steigender Geburtenraten wird das nicht besser“.

Die grün-schwarze Landesregierung forderte er zudem auf, den Einstieg in eine Gebührenfreiheit zu gestalten und diese Zukunftsaufgabe nicht wieder zu verschlafen. „Gute Bildung muss von Anfang an zugänglich sein und darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, so Born. Die einkommensabhängige Befreiung von Gebühren hält der SPD-Bildungsexperte für einen konstruktiven Weg hin zu mehr Bildungsgerechtigkeit.

 

Stuttgart, 28. August 2017
Martin Mendler, Pressesprecher